8. Oktober 2026 · Entspannung · 1 min Lesezeit
Progressive Muskelrelaxation: Anspannen, um loszulassen
Wie die Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson wirkt und wie Sie sie in Ihren Alltag einbauen.
Bei der Progressiven Muskelrelaxation, kurz PMR, spannen Sie nacheinander verschiedene Muskelgruppen an und lassen sie dann bewusst wieder los. Das klingt einfach und ist es auch. Gerade deshalb eignet sich PMR gut für den Einstieg in Entspannungsverfahren.
Was PMR bewirken kann
PMR kann nachweislich helfen, Angst, Niedergeschlagenheit und Stress zu verringern. Wer regelmäßig übt, berichtet oft, sich ruhiger zu fühlen und sich nach stressigen Situationen schneller zu erholen.
Warum das funktioniert
- Spannung wahrnehmen: Sie lernen, wo Ihr Körper Spannung hält, und wie es sich anfühlt, sie loszulassen.
- Nervensystem beruhigen: PMR aktiviert den Teil des Nervensystems, der für Ruhe und Erholung zuständig ist. Herzfrequenz und Blutdruck können sinken.
- Körper und Geist verbinden: Wer spürt, was im Körper passiert, versteht und steuert auch die eigenen Gefühle besser.
So üben Sie
- Üben Sie täglich oder mehrmals pro Woche, jeweils 15 bis 30 Minuten.
- Beginnen Sie mit Anleitung, etwa in einer Entspannungsgruppe oder mit einer Audioaufnahme.
- Nutzen Sie PMR im Alltag: nach einem anstrengenden Tag, vor dem Schlafengehen oder bei Anspannung.
- Geben Sie sich Zeit. Meist dauert es einige Wochen, bis sich spürbar etwas verändert.
Den Flyer zur PMR finden Sie auf der Startseite zum Herunterladen.